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„Die Hölle von Istanbul“ - ein Begriff, der viele Schweizer noch lange an einen nachdenklich stimmenden Fussballabend erinnern wird. Eine Schlagzeile, für viele Schweizer gleichbedeutend mit der Schlussfolgerung, Kebabs seien gar nicht so gut.

80'000 Türken leben in der Schweiz. Selten zuvor dürften sie sich so fremd gefühlt haben wie in den Tagen nach dem „Skandalspiel“ Türkei-Schweiz der WM-Qualifikation. Fussball erweiterte den Graben zwischen den Kulturen.

Der Fussball kann aber auch anders. Er kann Brücken bilden. Vom 1.-10. Juni 06 fand in München das Weltfinale der transkulturellen Strassenfussballliga "buntkicktgut" statt. Die Schweiz wurde vertreten von fünf jungen Türken (und einem Iraner), wohnhaft in der Agglomeration Bern. In Trikots der Schweizer Nationalmannschaft spielten sie für die Ehre der Schweiz - und für die Ehre ihrer anderen Heimat, der Türkei.

Im Viertelfinale scheiterte das Team. Bis dahin erlebte es intensivste Tage zwischen Himmel und Hölle, zwischen Stolz und Schande. Das Kamerateam von hiddenframe, bestehend aus drei Jungfilmern, war von Anfang bis Ende nah dabei. Beeindruckt von der Energie der jugendlichen Protagonisten und fasziniert von der Atmosphäre in und um die Liga, entschied sich die Crew, die Geschichte in die Kinos zu tragen.

Herausgekommen ist mehr als ein Fussballfilm: Ein Charakterbild der Secondo-Jugend, ihrer Befindlichkeit in einer fremden Welt - kein Skandalfilm, sondern ein Drama.

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Zuletzt geändert: 21.01.2008 um 21:55 Uhr